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Unseen Academicals (Discworld) |  | Autor: Terry Pratchett Urheber: Terry Pratchett Verleger: Harper
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Gebraucht (11) ab EUR 9,75
Verkäufer: ericmoorebooks_ Bewertung: 15 Rezensionen Verkaufsrang: 234,083
Medium: Gebundene Ausgabe Seiten: 400 Versandgewicht: 1.2 Maße (innen): 9.3 x 6.3 x 1.3
ISBN: 0061161705 Dewey Dezimalzahl: 823.914 EAN: 9780061161704 ASIN: 0061161705
Publikation: Oktober 1, 2009 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
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Rezensionen anzeigen 1-5 von 15
Terry at its best! Mai 21, 2010 Ariane Groth 0 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich
Terry at his best! Lange erwartet wieder ein echter Pratchett - verwobene verschachtelte Geschichte und wie immer sehr lustig - keine Straßenbahn wird vor spontanen Lachern sicher sein!
The politics of football... April 2, 2010 Hans Dirk Schellnack 12 aus 12 fanden die folgende Rezension hilfreich
Eigentlich unglaublich, dass ein einzelner Autor sich an die magische «40» bei den Buchveröffentlichungen einer einzelnen Reihe annähert. Unseen Academicals ist Pratchetts 37. Discworld-Roman, und damit liefert der britische Superstar eine Publikationsdichte, die selbst gute Pulp-Autoren kaum leisten, und der Preis für diese Produktivität ist eben wie im Pulp-Genre auch, dass Pratchett nahezu auf Autopilot nach einem rigiden Pattern schreibt nahezu jeder Discworld-Roman ist inzwischen wie der andere. In Unseen steht im Mittelpunkt der Parodie diesmal der Fußball, ein ur-englisches Thema, um den herum Pratchett die Geschichte von vier neuen Figuren vorantreibt. Während die Zauberer der Unseen University entdecken, dass sie aus Budgetgründen einer alten Tradition nach an einem Fussballturnier teilnehmen müssen, das vom Patrician dezent dazu missbraucht wird, diesem recht brutalen Straßensport ein paar Manieren und Regeln beizubringen, entspinnt sich die Geschichte um Trev, Sohn einer Fußballerlegende; Juliet Stollop, Ankh-Morpocks erstes Supermodel, Glenda Sugarbean, die resolute Kuchenbäckerin aus der Nachtküche der Universität und Mr. Nutt, der eigentlich dafür sorgt, das die Kerzen ordentlich magie-gerecht dramatische Wachsspuren aufweisen, der aber eine ziemlich mysteriöse Vergangenheit und eine spannende Zukunft hat. Aus diesen Zutaten mischt Pratchett das übliche Gericht, das wie immer neben den reichlich vorhandenen Lachern und literarischen Anspielungen die Liste der spannenden Discworld-Protagonisten mit Mr. Nutt auf jeden Fall um einen neuen exotischen Charakter erweitert. Die spannendste Figur, die inzwischen zur Seele der letzten Bücher geworden ist, auch wenn sie nur am Rande auftritt,ist aber der Patrician -Discworld wird mehr und mehr zu einer Narration über Politik und Gesellschaft und, vielleicht nur für einen Briten denkbar, zu einer Reflexion über die Möglichkeit und Unmöglichkeit eines «gutmütigen Diktators». Was in der realen Welt undenkbar erscheint, liefert Pratchetts magische Spiegelwelt den unfehlbar smarten Politiker Vetinari, der so gnadenlos wie zielstrebig ist und der zum Wohle seiner Stadt und gegen die verschiedensten Partikularinteressen dem Moloch Ankh Morpork die Zivilisation beibringt. Gerade in den letzten Jahren ist die Discworld so für Pratchett zu einer Art Simulation geworden, in der wir stets an verschiedenen Orten und stets gut unterhalten die «Gentrification» dieser Parallelwelt erleben, die mit jedem Buch mehr und mehr zu einem satirischen Spiegelbild unserer Welt wird und kaum noch etwas mit der Discworld der ersten Bücher gemein hat. Mit zunehmenden Alter scheint Pratchett weniger Interesse an Zwergen und Zauberern zu haben, sondern mehr und mehr zu einem modernen Jonathan Swift zu werden, der das Fantasy-Gerüst nur noch bemüht, um schneller ans Ziel zu kommen. Pratchetts Satire ist dabei niemals beißend, sonden eher «mildly amused», ironisch-elegant die Abstrusitäten des modernen Lebens bespiegelnd. Man darf fast gespannt sein, wie er mit der Bankenkrise umgehen würde. Dass Pratchett dabei stets unterhaltsam ist und auf mehreren Ebenen so leichtfüßig funktioniert im Sinne einer Fantasy-Persiflage, im Sinne von Humor, im Sinne einer in sich kurzweiligen Erzählung, im Sinne von Charakterisierung, im Sinne von Parodie und Satire, nicht zuletzt aber auch im Sinne einer fast 40-teiligen durchgehenden Serienpublikation, die sich immer noch nicht abgenutzt hat. Sicherlich wird man bei Discworld-Romanen nicht ganz das Gefühl los, dass die Serie still steht und eine gewisse gleichförmige Beliebigkeit entwickelt, aber allein die Tatsache, dass der Autor seiner Konstruktion immer noch neue Geschichten und spannende Wendungen entlocken kann, ohne dabei im geringsten das Kernkonzept aufgegeben zu haben ist eine bewundernswerte Mischung aus Kontinuität und Evolution, die immer noch nicht langweilt.
Wie gewohnt ... März 14, 2010 C. Heymann (Hamburg) 0 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich
Mal wieder ein sehr spannendes Buch von Terry Pratchett. Die Handlung ist am Anfang verwirrend wie immer. Aber jeder Scheibenwelt-Fan ist das ja gewohnt und weiß, dass es nur gutes bedeuten kann. Nach Nation, was eher schwer zu lesen war, tut dieses Buch einfach mal wieder gut! Liest sich super durch!
Nicht Fisch noch Fleisch, aber auch nichts dazwischen Februar 28, 2010 Irizeroth 2 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich
Dieser Scheibenweltroman ist in mancherlei Hinsicht anders. Die gewohnte Einteilung in eine klar dominierende Geschichte, in welche kleinere, duetlich untergeordnete Handlungsstränge eingewoben sind, wird durch mehrere gleichberechtigte Geschichten ersetzt. Diese sind zwar ebenfalls miteinander verkettet und befeuern sich gegenseitig, aber der alteingesessene Pratchett-Leser muß sich daran erst gewöhnen - zumindest ging es mir so. Wer sich von der gewohnten Struktur nicht lösen kann oder will, wird diesen Roman wahrscheinlich nicht mögen. Erst, wenn man sich auf die veränderte Erzählweise einläßt, kann man ihn genießen.
Spannungsbogen und Humor sind beide (bezogen auf den sehr hohen Standard, den man von Pratchett kennt) nicht überragend, aber auch nicht schlecht. Es ist allerdings hilfreich, wenn man Fußballspiele nicht nur aus dem Fernsehen heraus kennt, sondern entweder selber gespielt hat oder wenigstens gelegentlich ein Spiel im Stadion besucht. Ansonsten geht einem ein durchaus bedeutender Anteil der Qualität evrloren, die dieses Buch auf den zweiten Blick offenbart. Denn an einigen Stellen greift Pratchett auf eine Art sanftes, dabei dennoch sehr emotionales Pathos zurück. Ungewohnt ist dabei, daß keine Figur zugegen ist, die es in einen nüchternen oder zynischen Rahmen zwängt. Auch diese Elemente sind gewöhnungsbedürftig.
Wer den leichthin geschriebenen, enweder klar in Richtung Humor oder aber in Richtung Spannug und Dramatik marschierenden Pratchett-Roman sucht, für den ist "Unseen Academicals" nichts. Von seiner Ausrichtung her erinnert es mich noch am ehesten an "Wee Free Men" oder "A Hat Full of Sky". Wer die Art dieser Romane mag und Fußball nicht nur von der Mattscheibe kennt, dürfte deutlich eher Gefallen an diesem Werk finden.
ganz übel! Februar 23, 2010 Berlinale 5 aus 11 fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich liebe die Scheibenwelt, aber meiner Ansicht nach ist Pratchett seit Monstrous Regiments kontinuierlich schlechter geworden ("Nations" als Ausnahme, aber ich beziehe mich jetzt auf die Scheibenweltbücher). Mit Unseen Academicals liefert er jetzt den Tiefpunkt der Serie. Das Buch liest sich wie gut gemeinte (nicht gut gemachte!) Fan Fiction und nicht wie das eigenhändige Werk dieses großartigen Autoren. Auch wenn ich ihm zugute halte, daß ich mich in der englischen Fußballwelt nicht auskenne und neue Charaktere durchaus eine Bereicherung sein könnten, hätte er seinen Rechner doch besser formatieren als das Buch dem Verlag übergeben sollen. Er versucht, einen neuen Blickwinkel auf Ankh Morpork und v.a. die Universität zu werfen, vermischt das Ganze mit der Kreation neuer Kreaturen, einem nicht nachvollziehbaren "Technologisierungssprung" (Trolltaxis!) und einer Handvoll Querverweise auf frühere prominente Charaktere wie Sam Vimes, Lord Vetinari oder auch Rincewind. Und doch... ich wünschte, ich könnte dieses Buch ungelesen machen und mir meine Hoffnung auf ein besseres neues Buch bewahren!
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