Fahr zur Hölle, Liebling! | 
vergrössern | Regie: Dick Richards Schauspieler: Robert Mitchum, Charlotte Rampling, John Ireland Studio: Concorde Video
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Bewertung: 2 Rezensionen Verkaufsrang: 12730
Format: Dolby, Hifi Sound, Pal Sprachen: Deutsch (Original Language), Englisch (Original Language), Deutsch (Subtitled) Bewertung: Freigegeben ab 16 Jahren Region: 2 Seitenverhältnis: 16:9 Laufzeit: 91 Minuten Versandgewicht: 0.2 Maße (innen): 7.1 x 5.4 x 0.6
MPN: 2476 EAN: 4010324024763 ASIN: B000EQ445W
Freigabe-Datum: 1975 Veröffentlichung: Mai 10, 2006 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen
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| Redaktionelle Rezensionen:
Product Description Concorde Philip Marlowe - Fahr zur HÃ lle Liebling, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 10.05.06
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| Kundenrezensionen:
Das wurde auch Zeit! April 1, 2007 Pete Thrope 8 aus 8 fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Verfilmung von Raymond Chandlers Roman "The Big Sleep" von 1946 mit Humphrey Bogart und Lauren Bacall (Deutscher Titel: "Tote schlafen fest") wird allgemein als die beste eines Romans von Chandler angesehen. Dabei nimmt er es vor allem gegen Ende mit der Vorlage nicht zu genau. Diesem Film vergebe ich ebenfalls fünf Sterne, aber DIE Verfilmung eines Chandler-Romans ist diese hier. 1975 verfilmte Dick Richards den Roman "Farewell My Lovely". Der Gangster Moose Malloy beauftragt den Privatdetektiv Philip Marlowe nach einem Aufenthalt im Knast seine Freundin Velma wiederzufinden. Gleichzeitig soll er einem schmierigen Klienten helfen, eine Jadekette zurück zu bekommen. Wie Marlowe feststellen muss, gehören beide Fälle zusammen. Schließlich gerät Marlowe dabei selbst in die Schusslinie. Auch diese Verfilmung nimmt es mit der Chandler'schen Vorlage nicht immer genau. In beiden Fällen ist das entschuldbar, denn beide Romane sind hochkompliziert und verzwickt angelegt, so dass eine Vereinfachung nicht verwundert. Kompliziert genug ist die Handlung aber immer noch. Was beide Verfilmungen gegenüber anderen auszeichnet ist ihre Atmosphäre, wobei im Falle von "Tote schlafen fest" noch das As Bogart und Bacall ausgepielt werden konnte. Doch "Fahr zur Hölle, Liebling" hat ebenfalls ein As und das ist Robert Mitchum. Sein Marlowe kommt dem Marlowe der Romane so nahe, wie man es nur kann. Marlowe ist nicht nur ein sogenannter "tough guy", er ist auch etwas melancholisch und genau diese Melancholie ist es, die Mitchum 'rüberbringt und die ihn authentisch macht. Dabei lebt er genauso wie Bogart von seiner überwältigenden Leinwandpräsenz. Der Regisseur Dick Richards schafft es überzeugend, die Stimmung der Romane (ich habe sie alle gelesen) in den Film einzubringen und das ist das andere As des Films. Das liegt vor allem an dem Trick, Marlowe die Geschichte aus dem Off erzählen zu lassen (Chandlers Romane sind in der Ich-Form geschrieben), wobei er es fertigbringt, den lakonischen Humor der Romane zu treffen wie z. B. in der Beschreibung Marlowes zu Moose Malloy, der "nicht ganz so groß wie die Freiheitsstatue" ist. Diesem Moose Malloy ist in dem nett zu lesenden Buch "Die größten Schurken der Filmgeschichte" ein ganzes Kapitel gewidmet. Auch der Rest der Schauspielerriege erzielt ausgezeichnete Ergebnisse, wobei Charlotte Rampling als Femme Fatale natürlich heraussticht. Sehenswert ist auch noch Harry Dean Stanton als korrupter Bulle. In einer kleinen Rolle spielt übrigens auch Sylvester Stallone mit. Fazit: "Fahr zur Hölle, Liebling" ist der Film, der den Ton der Vorlage am besten trifft und ist deshalb die beste Verfilmung. Es wurde wirklich Zeit, dass dieser Film jetzt als DVD vorliegt.
Robert Mitchum in einer milieugenauen Chandler-Verfilmung April 1, 2007 j.h. (Berlin) 5 aus 5 fanden die folgende Rezension hilfreich
Los Angeles 1941: Der Privatdetektiv Philip Marlowe erhält von dem gerade aus der Haft entlassenen Gangster Moose Malloy den Auftrag, dessen Freundin Velma aufzuspüren. Der scheinbare Routinefall erweist sich bald als lebensgefährlich. Und als Marlowe endlich Velmas neue Identität herausfindet, ist er selbst zum Abschuss freigegeben... Robert Mitchum verkörpert Raymond Chandler's legendären Privatdetektiv Philip Marlowe mit dem Charme eines müden Bernhardiners - und wird der Figur damit absolut gerecht. Dick Richards Film hält sich auch durch im Off zitierte Textteile sehr genau an Raymond Chandlers Vorlage. Robert Mitchum wirkt als Marlowe durchaus anders als Humphrey Bogart in Howard Hawks THE BIG SLEEP (Tote schlafen fest/1946) - aber ebenso überzeugend. Und auch dieser Roman wurde 1978 von Michael Winner mit Mitchum (leider wenig erfolgreich) nochmals verfilmt: THE BIG SLEEP (Tote schlafen besser). Reizvoll: Sylvester Stallone vor seinem Durchbruch als ROCKY in der Rolle eines kleinen Gangsters. Als Extras enthält die DVD leider nur Trailer zu weiteren CONCORDE-Veröffentlichungen sowie ein Inlet mit den Titeln der 15 Kapitel (2006 schon fast als große Leistung zu sehen...)
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